Hier finden Sie uns

 

 

 

 

 

 

 

 

KTC Gold-Weiss e.V.
Merheimer Heide
51103 Köln

Telefon: 0221 894069

E-Mail:

info@ktc-gold-weiss.de

 

 


 

 

KÖLNER TENNIS-CLUB GOLD WEISS
KÖLNER TENNIS-CLUB GOLD WEISS

 

 

Die Clubgeschichte des Kölner Tennisclubs Gold-Weiss


 

Nach einer Stadtplanung aus dem Jahre 1930 wurden in der Merheimer Heide außer zwei großen Sportplatzanlagen auch Tennisanlagen projektiert, mit Aschenbelag versehen und Grüneinfassung vorbereitet. Unbegreiflicherweise hat sich dann um die ideal gelegenen Tennisanlagen niemand mehr gekümmert.

 

Erst Ende des Jahres 1952 entschlossen sich ca. 30 sportbegeisterte Damen und Herren, den ersten rechtsrheinischen Tennisclub in der Merheimer Heide zu gründen

 

Am 12.11.1952 fand die Gründerversammlung in der Gaststätte Driemel, Köln-Höhenberg, unter dem Vorsitz von Hugo Bucher statt, einem Fachmann in Sachen Tennis. Unser Tennisclub, zunächst mit Namen Blau-Weiß Höhenberg e.V. war geboren.

 

Mit den zuständigen städtischen Stellen wurde alles eingehend bespro­chen und eine Platzanlage gepachtet. Da jede finanzielle Basis fehlte behördlicherseits nichts zu erwarten war wurde der Jahresbeitrag von den jungen Mitgliedern vorgelegt In den Wintermonaten 1952/53 krempelten alle die Ärmel hoch, um in unermüdlichem Einsatz jede freie Minute zu schaufeln, zu planieren, Karren zu schieben und anzustreichen. Denn um Kosten zu sparen, sollte möglichst alles aus eigener Kraft geschaffen werden. Lediglich technische Spezialarbeiten wurden von Fachleuten ausgeführt.

 

Eine kleine Holzbude wurde zusammengebaut, in der die Aktiven während der Ruhepausen ihre Butterbrote verzehrten und den vielen Durst mit frischem Kölsch löschten. Eng, aber sehr gemütlich, tat die Baracke viele Jahre gute Dienste und übernahm immer mehr die Funktion eines Clubhauses. Von den schönen gemeinsamen Erlebnissen aus dieser Zeit wird heute noch voller Begeisterung erzählt.

 

Im Frühjahr, am 19.4.1953 konnte die Tennisplatzanlage planmäßig eröffnet werden. Zunächst waren drei und im Laufe des Sommers auch die restlichen zwei Plätze bespielbar. Um allen sportlichen und gesellschaftlichen Ansprüchen der inzwischen 1 50 Mitglieder gerecht zu werden, wurde der Bau eines massiven Clubhauses angestrebt. Nach langen Überlegungen und Berechnungen konnte am 4.11.1956 der Grundstein zu unserem Clubhaus gelegt werden.

 

Für die Finanzierung des Clubhauses wurden erhebliche Eigenmittel des Vereins bereitgestellt, die Stadt Köln und das Land gaben Zuschüsse. Nach Fertigstellung des Rohbaues im Frühjahr 1957 ruhte die Arbeit. Das Geld war ausgegangen. Immerhin konnte in den folgenden Jahren der Bau etappenweise weitergeführt werden. Am 4.10.1958 fand die erste Einweihungsfeier des Hauses zunächst ohne den großen Gesellschaftsraum statt, und am 26.3.1960 war das Werk dann vollendet, bis auf Kleinigkeiten, die im Laufe des Jahres noch erledigt wurden. Auf der Jahreshauptversammlung wurde die Namensänderung in Kölner Tennis-Club Gold-Weiß e.V. beschlossen. Man hatte damit der Tatsache Rechnung getragen, daß der Verein längst über die Grenzen Höhenbergs hinaus bekannt war.

 

In den Wintermonaten l974 wurde ein Umbau vorgenommen. Die kleine gemütliche Schenke, in der bei vielen Gelegenheiten feuchtfröhlich gefeiert wurde, war im Hinblick auf eine Intensivierung des Clublebens und Aktivierung des Sports zu eng geworden. Unsere Theke, vergrößert und verschönert, fand indem großen Gesellschaftsraum einen neuen, längeren Standort. Zu den erheblichen Umbaukosten trugen die Mitglieder durch eine kräftige Umlage bei.

 

Da unsere schöne Anlage in einem Landschaftsschutzgebiet liegt, wurde trotz jahrelanger Bemühungen eine Genehmigung zum Bau weiterer Tennisplätze sowie einer eigenen festen Tennishalle bisher nicht erteilt. Aber Große Verdienste um den Aufbau unseres Clubs hat sich der im Juni 1977 verstorbene Ehrenvorsitzende Hugo Bucher erworben. Seiner umsichtigen Planung und großer Erfahrung in sportlicher und organisatorischer Hinsicht in den Anfangsjahren hat unser Verein es zu verdanken, daß er schon bald einen guten Namen in der Kölner Tennisgemeinde hatte.

 

Im Jahre 1962 wurde Dr. Hanns Löhr zum 1 .Vorsitzenden gewählt, der von der Gründung an im Vorstand tätig war. 1973 legte er aus gesundheitlichen Gründen den Vorsitz nieder. Sein Nachfolger wurde Dr. Wilhelm Branscheid. 1975 wählten die Mitglieder Peter Wehren zum 1.Vorsitzenden,der im Jahre 1979 von Eike Johannis abgelöst wurde, der dieses Amt zwei Jahre lang ausübte. 1981 wurde dann Clemens Sasse von der Mitgliederversammlung zum Vorsit­zenden gewählt, der diese Aufgabe für vier Jahre übernehmen sollte.

 

In dieser Zeit wurde dann darüber nachgedacht, inwieweit unser nun doch schon 20 Jahre altes Clubhaus renovierungs- und verschönerungsbedürftig ist Man profitierte zum Teil von den Ideen, die bereits entwickelt worden waren. Nun galt es aber auch, die notwendigen Dinge zu tun.

 

Und so beschloss eine außerordentliche Mitgliederversammlung im Jah­re 1981, die Umkleide und Duschräume im Keller zu vergrößern und vollständig zu renovieren. Auch hier konnten die erforderlichen Kosten nur mit Hilfe einer Umlage durch die Mitglieder getragen werden. Nach Abschluss der umfangreiche Baumaßnahme konnten wir allerdings mit Stolz behaupten, daß wir diesbezüglich jedem Vergleich mit anderen Tennisclubs standhalten können.

 

Außerdem wurde in den folgenden Jahren die Clubwohnung nach und nach renoviert, es wurde eine moderne, recht kostspielige Gastroküche angeschafft, die selbst professionellen Ansprüchen genügen dürfte; endlich erhielten wir einen Anschluss an das städtische Kanalnetz, so daß wir das leidige Sickergrubenproblem loswerden konnten kurzum, zu Beginn der 80er Jahre fiel der Startschuss zu notwendig gewordenen Renovierungsmaßnahmen für unser geliebtes, inzwischen aber doch veraltetes Clubhaus.

 

Im Jahre 1985 wurde dann Dr. Detlef Bourry von der Mitgliederversammlung zum 1 Vorsitzenden gewählt, ein Amt das er dann acht Jahre lang innehaben sollte. Er setzte sich weiter dafür ein, notwendige Verbesserungen und Erneuerungen unseres Clubheimes zu bewirken. Als abschließende Maßnahme der Kellerrenovierung konnten im Frühjahr 1990 die vergrößerten und vollständig renovierten Damen- und Herrentoiletten ihrem Zweck übergeben werden. Unzählige kleinere und größere Verbesserungen und Erneuerungen könnten genannt werden, trotzdem blieb immer noch viel zu tun.

 

Aber nicht nur das Clubhaus, auch unsere Anlage wurde sorgsam gepflegt und verbessert. So fand 1984 eine teilweise Grunderneuerung aller fünf Tennisplätze statt, was eine deutliche Qualitätsverbesserung darstellte. Zum Jubiläumsjahr 1987 folgte dann eine komplette Grunderneuerung aller Plätze mit dem zusätzlichen Bau einer modernen Dränage, so daß nunmehr - selbst nach heftigsten Regenschauern - unsere Anlage in kürzester Zeit wieder bespielbar ist.

 

Da uns wohl auf Jahre hinaus verwehrt bleiben wird, eine eigene Halle zu errichten - man ist bei der Stadt Köln im Bezug auf die schon arg gerupfte Merheimer Heide sehr empfindlich worden - waren sicher alle Clubmitglieder erfreut, als es gelungen war, die Genehmigung zur Errich­tung von zwei weiteren Tennisplätzen zu erhalten. Und so kam es, daß wir zu Beginn der Saison 1987 das Vergnügen hatten, zum 35-jährigen Bestehen unseres Vereins zwei neue Tennisplätze einweihen zu können.

 

Im Jahre 1993 wurde Wolfgang Flintrop zum 1 .Vorsitzenden gewählt Dieser war bereits zuvor - seit 1987- als Geschäftsführer Mitglied des Vorstandes. Das Schwergewicht der Vorstandsarbeit wird seitdem darauf gelegt, das Angebot bezüglich Gastro­nomie und Zustand der Clubanlage, hier insbesondere der Tennisplätze, möglichst immer gleichbleibend auf hohem Niveau zu erhalten. Die Aktivitäten des Vorstandes richten sich besonders auch darauf, dem zunehmenden Mitgliederschwund in den Vereinen entschieden entgegenzuwirken. Hierzu dient die aktive Jugendförderung. Auch die Neustrukturierung der Beiträge soll hierbei helfen (Schnupperjahr für Jugendliche, befristeter Wegfall der Aufnahmegebühr).

 

Auf diesen Grundlagen kann unser Club sich auch weiterhin positiv entwickeln und die zukünftigen Anforderungen meistern. Voraussetzung hierfür ist aber, daß wir auch künftig stets genügend engagierte Mitglieder haben, die bereit sind, sich aktiv um das Wohl und Wesen des Vereins zu kümmern.

 

 

 

 

 

 


Druckversion Druckversion | Sitemap
© KTC Gold/Weiss e.V.